Alain Kormann

 

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Ich stelle mich vor...

Bereits seit frühester Kindheit von Flora und Fauna begeistert, hat ein Spaziergang im Wallis einen Stein ins Rollen gebracht. „Nein Alain, du darfst dort nicht runter!“, „Das ist gefährlich!“, „Dort hat’s Schlangen…, giftige Schlangen!“ Meine Neugier war geweckt, wurde aber aufgrund des erteilten Verbotes nicht erfüllt. Beim Öffnen der am nächsten Tag als Geschenk erhaltenen Wundertüte war es dann endgültig um mich geschehen! Fand sich darin doch eine kleine schwarze Schlange aus Gummi…

Diese wurde von mir jahrelang in der Hosentasche herumgetragen, schlief unter meinem Kopfkissen und befand sich in der Schule stets auf meinem Pult. Sehr zum Leidwesen meiner grösstenteils nicht sehr erfreuten Mitschülern und der Lehrerschaft.

Die Tierwelt begleitete mich auf Schritt und Tritt, zu Weihnachten und Geburtstagen konnten nur Tierbücher und damals erhältliche Tier-Sammelkarten mein Kinderherz erfüllen. Zoobesuche gehörten seit je her zu den grössten Highlights. Aber auch dort gehörten nicht etwa die Affen, Elefanten oder Raubkatzen zu meinen Favoriten sondern stets die ordentlich geheizten und bepflanzten Terrarienhäuser und ihre Bewohner. Schwer verständlich für meine Eltern…! Diese waren es dann auch, die die Idee mit Schlangen in den eigenen vier Wänden nicht sehr gut fanden.  

Kurzerhand habe ich während meiner Primarschulzeit sämtliche Zimmerpflanzen, die sich in unserer Wohnung fanden in mein Kinderzimmer verfrachtet und dort gehegt und gepflegt. Der genehmigte Abstecher in die Aquaristik mit Kalt- und Warmwasserbecken, Paludarium und offenem Pflanzenbecken war zwar interessant und lehrreich, aber Fische sind halt keine Schlangen! Nach weiteren Jahren der Abstinenz und der langjährigen Pflege der „Schulhaus-Regenbogenboas“ während meiner Sekundarschulzeit konnte ich meine Eltern endlich davon überzeugen, dass eine Schlange unseren Haushalt ideal ergänzen würde.

So zog dann im Dezember 1997 meine erste eigene Schlange, eine kubanische Zwergboa, in mein Zimmer ein. Ein weiterer grosser Stein wurde so ins Rollen gebracht!

Kurz darauf im Jahr 1998 wurde ich per Zufall auf die Reptilienbörse der DGHT Stadtgruppe Bern im Hotel der Autobahnraststätte Grauholz aufmerksam, lernte dort andere Liebhaber der Terraristik kennen und sass bald darauf im Restaurant Beaulieu in der Berner Länggasse und lauschte dem ersten Vortrag zum Thema „Todesottern im Terrarium“… Ein weiterer Stein… ihr wisst schon…!  

Seither schätze ich die zahlreichen Kontakte, die durch das interessante Vereinsleben über die Jahre hinweg entstanden und gereift sind. Auch Freundschaften fürs Leben sind darunter! Unschätzbares Wissen und unzählige Erfahrungen konnte ich so bei langen Gesprächen, Exkursionen, Referaten, Tagungen und Vereinsreisen sammeln und darf diese seit mittlerweile rund 13 Jahren in diversen Funktionen im Vorstand einbringen. Seit einigen Jahren bin ich nun als Kassier tätig.  

Die Auswirkungen des erwähnten Vortrages sind bis heute deutlich sichtbar. Nach der Pflege diverser ungiftiger Schlangen im heimischen „Kinderzimmer-Dschungel“ und im Naturkundezimmer des Schulhauses, darf ich seit 2001 hauptsächlich giftige Schlangen in den eigenen vier Wänden pflegen.  

Anfangs ein bunter Mix aus aller Welt, habe ich mich mit den Jahren immer mehr den Giftschlangen der Neotropis (Mittel- und Südamerika) zugewandt. Nach einem dreimonatigen Praktikum im grössten Schlangenzoo Lateinamerikas in Costa Rica und mehreren nachfolgenden Reisen in dieses Land hat sich dieses Interesse noch massiv verstärkt.  

Heute besitzen unsere Tiere eine eigene Wohnung, in welcher sie - nach Klimazonen getrennt - nach bestem Wissen und Gewissen gepflegt und grösstenteils auch nachgezüchtet werden. Der Schwerpunkt liegt nach wie vor bei den Giftschlangen, mittlerweile haben sich jedoch auch noch diverse Frösche, Echsen und andere neotropische Schlangen dazugesellt.  

Der langgehegte Traum einer eigenen Bibliothek mit kleinem Museum setze ich momentan in die Realität um und ich bin sicher, dass mein grosses Hobby noch viele weitere Blüten treiben wird…